Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns



Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns

Unter Glaukomen wird eine Gruppe von Augenkrankheiten verstanden, die in späten Stadien die Nervenzellen der Netzhaut Retina und des Sehnerven schädigen können. Wenn Glaukome nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden, können sie zu einer langsam fortschreitenden Beeinträchtigung des Sehvermögens bis hin zur Erblindung führen. Eine glaukomatöse Erkrankung verläuft meist unerkannt über viele Jahre und verschiedene Stadien hinweg. Auch in Industrienationen mit guter medizinischer Versorgung bleiben ca.

Erst in späteren Stadien stellen sich erhebliche Beeinträchtigungen des Sehvermögens im Sichtbereich ein. Die Gesichtsfeldausfälle werden von den Betroffenen selbst erst mit vorangeschrittener Erkrankung eindeutig als eine Sehstörung Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns. Leider lassen sich Schädigungen der Netzhaut, die mit den Gesichtsfeldausfällen einhergehen, nicht rückgängig machen.

Aber mit einer konsequenten Therapie kann der weitere Verfall des Gesichtsfeldes aufgehalten werden. Das Glaukom ist einer der häufigsten Erblindungsursachen in den westlichen Industrienationen. In Deutschland leben etwa 5 Millionen Menschen mit einem Glaukomrisiko und rund Weltweit haben nach einer Schätzung aus dem Jahr ca.

Das Risiko, an einem Glaukom zu erkranken, steigt mit zunehmendem Lebensalter. Der Grüne Star, so wird leider immer noch umgangssprachlich das Glaukom bezeichnet, Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns, und der graue Star, das Katarakt, sind ganz verschiedene Krankheiten.

Beim Grauen Star, der Katarakt, ist die Linse getrübt, Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns.

Sie wird grau und immer undurchsichtiger. Typisch für diese Krankheit ist, Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns sie meist im hohen bis sehr hohen Lebensalter auftritt. Der Kataraktpatient hat den Eindruck, ständig durch einen Nebel zu sehen, alles wird verwaschen und unscharf und die Blendungsempfindlichkeit nimmt stark zu.

Beim Grauen Star bemerkt der Patient die fortschreitende Sehverschlechterung meist selbst und geht von sich aus zum Augenarzt.

Nach einer Katarakt-Operation, bei der die Linse durch eine klare Kunststofflinse ersetzt wird, kann der Patient oft wieder erstaunlich gut sehen.

Das Glaukom hingegen verläuft oft ohne Symptome und betrifft auch jüngere Menschen ab einem Lebensalter von ca. Geschädigt werden die nervalen Strukturen, d. Wenn dem Betroffenen den Verlust der Sehfunktion selbst wahrnimmt, ist die Schädigung des Sehnervs schon weit fortgeschritten. Ein Glaukomschaden lässt sich leider nicht wieder rückgängig machen. Ziel einer Therapie ist es, das noch verbliebene Sehvermögen zu erhalten und die drohende vollständige Blindheit zu verhindern.

Dies ist eine wichtige und manchmal auch schwierig zu beantwortende Frage, denn mit ihrer Beantwortung geht auch die Entscheidung einher, ob eine medikamentöse Therapie begonnen werden sollte. In der heute allgemeingültigen Definition von Glaukomen steht der mögliche Glaukomschaden im Vordergrund, also der Verlust von Nervenzellen der Netzhaut und zugehöriger Nervenfasern, der zu einer Störung der funktionellen Verbindung zwischen Auge und Gehirn führt.

Ist ein typischer Schaden durch eine augenärztliche Untersuchung nachgewiesen, dann ist man mit Sicherheit an einem Glaukom erkrankt. Aber auch ohne die Manifestation eines Netzhautschadens kann bereits eine glaukomatöse Erkrankung vorliegen, wenn bestimmte Risikofaktoren und Kriterien festgestellt sind. Vor nicht allzu langer Zeit wurde das Glaukom allein über das Vorliegen eines erhöhten Augeninnendrucks definiert.

Als Patienten wurden damals nur jene Menschen eingestuft, deren Augeninnendruck jenseits der heute als überholt betrachteten Grenze von 21 mm Hg Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns. Bei diesen wurde eine Glaukomtherapie eingeleitet. Auch mit niedrigerem Augeninnendruck kann man glaukomkrank sein und der Therapie bedürfen.

Obwohl der erhöhte Augeninnendruck nach wie vor einer der wichtigsten Risikofaktoren ist, musste dieses Verständnis der Erkrankung reformiert werden. Heute wissen wir, dass der erhöhte Augeninnendruck als alleiniger diagnostischer oder prognostischer Faktor unzureichend ist, denn medizinische Studien zeigten:.

Das Verständnis des Krankheitsbildes hat sich erneut grundlegend geändert. Ein Glaukom wird heute als eine multifaktorielle Erkrankung verstanden, die neben der augenärztlichen Beurteilung der Anatomie und Funktion des Auges eine Vielzahl von Risikofaktoren berücksichtigt.

Die zwei wichtigsten sind:. Insbesondere dem Zusammenspiel von Störungen der Autoregulation und erhöhtem Augeninnendruck wird im heutigen Verständnis des Glaukoms eine besondere Rolle beigemessen. Das Krankheitsbild wird insbesondere auch im Zusammenhang mit anderen bestehenden Erkrankungen gesehen, wie z. Lebensgewohnheiten, Beruf und Ernährung haben nach heutiger Kenntnis keinen bedeutenden Einfluss auf die Entstehung eines Glaukoms.

Bei einem bereits vorhandenen Glaukom stellt jede Form von Nikotin-Konsum eine zusätzliche Gefährdung dar. Insbesondere die Benutzung von Schlafmitteln sollte mit dem Arzt besprochen werden, denn diese können den nächtlichen Blutdruck vermindern und so eine Minderdurchblutung der Netzhautstrukturen unterstützen.

Diabetiker haben nach neusten Erkenntnissen offenbar kein erhöhtes Risiko für ein primär-chronisches Offenwinkelglaukom ; es sei denn, Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns, ihre Augen weisen bereits erhebliche krankhafte diabetische Veränderungen auf, die ein Sekundärglaukom bewirken können. Bitte beachten Sie, dass in den nachfolgenden Ausführungen nur die Auswirkungen eines sich bereits manifestierten Glaukomschadens beschrieben sind.

Auch wenn Sie keine solchen Symptome bei sich feststellen können, kann trotzdem bereits eine glaukomatöse Augenkrankheit vorliegen. Diese können Sie nur durch eine augenärztliche Untersuchung z. Die späten Stadien einer Glaukomerkrankung sind gekennzeichnet durch Ausfälle im Gesichtsfeld. Zunächst beschränken sich die Ausfälle auf den Randbereich des wahrgenommenen Bildes, sie treten meist punktuell oder bogenförmig auf.

Die bei einem Sehtest ermittelte zentrale Sehschärfe kann auch bei ausgedehnten Ausfällen noch prozentig sein. Auch in frühen Stadien entstehen bereits Ausfälle im Gesichtsfeld, Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns, die Betroffene jedoch meist selbst noch nicht erkennen. Das okuläre Nervensystem und das Sehzentrum, also Leistungen des Gehirns, verschleiern diese Ausfälle. Obwohl Objekte der Umwelt gar nicht mehr wahrgenommen werden, ergänzt das Gehirn die fehlenden Informationen anscheinend logisch.

In der Verkehrsszene, siehe z. Bei einem Glaukomschaden sind zentrale Organstrukturen des Auges geschädigt, die wesentlich für die Sehleistung sind, die Netzhaut Retina und der Sehnerv. Netzhaut und Sehnerv bilden das Bindeglied zum Gehirn. Ebendiese Organstrukturen, die Lichtreize erfassen und weiterleiten, werden durch eine glaukomatöse Erkrankung geschädigt. Das in das Auge einfallende Licht wird durch die Hornhaut und Linse gebrochen und auf die Netzhaut projiziert.

Die Netzhaut kleidet das kugelförmige Innere des Augapfels wie eine Leinwand aus. Die folgende Animation lässt uns in das Innere des Auges blicken. Das Augapfel ist innen mit klarer Flüssigkeit gefüllt nicht dargestellt. Hier verlässt auch der Sehnerv, der die Nervenimpulse der Netzhaut zum Gehirn weiterleitet, das Auge. Die Netzhaut selbst besteht aus drei Schichten von Nervenzellen. Ganz unten liegen die Photorezeptorzellen Zapfen und Stäbchenwelche Lichtimpulse in Nervenimpulse umsetzen können.

Darüber liegen zwei weitere Schichten von Nervenzellen, die bipolaren Zellen und die Ganglienzellen. Die folgende Animation zeigt wie Lichteinfall von der Netzhaut verarbeitet wird. Die Nervenimpulse werden von den Rezeptorzellen über die bipolaren Zellen an die Ganglienzellen weitergegeben. Kontraste verstärkt werden können. Leider sind die Nervenzellschicht und die Leitungsbahnen so fein, dass sie während einer Augenuntersuchung beim Blick in Innere des Auges nicht direkt beurteilt werden können.

Eine Analyse der Netzhaut ist nur mit sehr speziellen Geräten an ausgesuchten Stellen möglich. Blickt der Arzt mit der Spaltlampe oder Funduskamera durch die Pupille direkt in das Auge, dann sieht er den gesamten Augenhintergrund, siehe nächste Abbildung. In der Mitte des Bildes, liegt die Makula. Auf diese Stelle wird das durch die Hornhaut und Linse einfallende Licht fokussiert.

Die Makula liegt direkt gegenüber der vorderen Augenöffnung. An der Papille werden die feinen Axone gebündelt und bilden den Sehnervenkopfden ersten Abschnitt des Sehnervender hier aus dem Auge austritt und den Seheindruck zum Sehzentrum im Gehirn weiterleitet.

Folgende Abbildung zeigt einen Längsschnitt durch die Papille an einem Präparat. Man sieht im Bild obendass der Sehnervenkopf flach oder nur leicht trichterförmig gewölbt ist. Die an dieser Stelle zusammen treffenden Nervenfaserbündel formen einen Saum, genannt der Randsaum, bevor sie durch die Öffnung des Augapfels nach unten verlaufen und den Sehnerv bilden.

Es entsteht eine tiefe trichterförmige Ausformung, Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns, die sogenannte Exkavationdenn die verbliebenen Axone füllen die Austrittsstelle nicht mehr vollständig aus. Im anatomischen Schnittbild sieht ein stark geschädigter Sehnervenkopf wie folgt aus.

Im Fundusbild des Augenhintergrunds ist diese Schädigung ebenfalls zu erkennen. Dies gelingt aber nur dem Augenarzt, der die Papille nach vielen Kriterien begutachtet: Für weitere Details der Papillenbefundung siehe. Mit jedem Ausfall eines Nervenfaserbündels werden die Impulse der verbundenen Rezeptorzellen nicht mehr weitergeleitet und dies ist der Grund für die Ausfälle im Gesichtsfeld.

Es gibt zwei wesentliche Mechanismen, die zu einer Schädigung der Retina und des Sehnerven führen können. Dies ist zum einem ein erhöhter Augeninnendruck, der den Sehnerv und die Netzhaut mechanisch schädigen kann, und Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns anderen sind dies Störungen der Durchblutung dieser Strukturen.

Er wird in mmHg gemessen und beträgt in Normalbereich 15 bis 21 mmHg. Ein Druck von 21 mmHg entspricht etwa einem Druck, den eine 28 cm hohe Wassersäule ausübt. Der Augeninnendruck ist nicht einfach gegeben, sondern das Auge muss diesen Druck fortwährend selbst aufbauen und regulieren. Zum genaueren Verständnis wie dies funktioniert, muss man wissen, dass das Innere des Auges in drei miteinander verbundene Hohlräume aufgeteilt ist: Siehe die nächsten Abbildungen und für Details auch.

Die beiden Augenkammern mit einer glasklaren, lichtdurchlässigen Flüssigkeit gefüllt: In allen drei Räumen sollte ein relativ konstanter Druck zwischen 15 und 21 mmHg herrschen, damit das Auge seine fast runde Form behält. Für das Verständnis des Glaukoms ist wichtig: Das Auge regelt den Augeninnendruck durch die Produktion des Kammerwassers und durch dessen Abfluss über ein Kanalsystem, das nahe der Vorderkammer gelegen ist.

Normalerweise bleibt so immer ein relativ konstanter Druck im gesamten Augeninneren erhalten. Siehe für eine genauere Schilderung bitte. Erhöhungen des Augeninnendrucks beruhen auf Störungen des Kammerwasserabflusses oder des Kammerwasserflusses.

Das Gleichgewicht von Produktion und Abfluss des Kammerwassers wird beeinträchtigt. Erst unter den erhöhten Druckwerten stellt sich wieder ein Gleichgewicht ein.


Gefäßerkrankungen des Gehirns und Rückenmarks - Salzburger Landeskliniken (SALK) Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns

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Ohne zu verstehen, was die einzelnen Fachbegriffe bedeuten, ist es schwer, Diagnosen oder Behandlungsvorschläge einzuordnen und für sich zu bewerten. Mit dem vorliegenden Lexikon der Fachbegriffe möchte der Krebsinformationsdienst Interessierten eine Hilfestellung geben und Patienten und Angehörigen die Kommunikation mit Ärzten und Betreuern erleichtern.

Bestellungen von bis zu 20 Exemplaren der Broschüre sind über ein Bestellformular möglich. Diagnose und Therapie weiterer Krebsarten Metastasen bei Krebs. Risiken kennen und vermeiden Krebsfrüherkennung. Abtragung, Ablösung; Entfernung von Körpergewebe oder Körperteilen.

Entfernung von Körpergewebe durch Abschaben oder Abkratzen. Abrasio uteri Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut Kürettage. Abszess Eiter, der sich in einem durch entzündetes Gewebe entstandenen Hohlraum ansammelt. Adenokarzinom bösartiger Tumor, der von Drüsengewebe ausgeht. Adenom gutartiger Tumor, der von Drüsengewebe ausgeht. Aderhautmelanom Melanom an der Aderhaut des Auges.

Adjuvans Hilfsstoff, Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns, der die Wirkung eines Arzneistoffs verstärkt, jedoch keine eigene Wirksamkeit hat, mehr dazu hier. Anhangsgebilde; in der Medizin meist für Eierstöcke und Eileiter gebraucht. Aflatoxine von Schimmelpilzen gebildete Giftstoffe, leberschädigend und krebserregend. Afterloading "Nachladeverfahren"; Form der Brachytherapie: Bestrahlung durch kurzzeitiges Einlegen einer Strahlenquelle direkt in den Tumor oder in seine Nähe, mehr dazu hier.

Agonist Substanz, die an einen spezifischen Empfänger Rezeptor auf oder in Zellen bindet und dort eine ebenfalls spezifische Wirkung auslöst. Akustikusneurinom gutartiger Tumor, der von den Hüllzellen des Hör- und Gleichgewichtsnerven im Innenohr ausgeht; kann durch sein Wachstum und Druck auf die Umgebung zu Hörminderung, Störungen des Gleichgewichts, Schwindel und Lähmung der Gesichtsmuskulatur führen.

Alkylanzien Klasse von Zytostatika. ALL akute lymphatische Leukämie. AML akute myeloische Leukämie.

Amputation Abtrennung eines Körperteils durch eine Operation, Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns. Analgesie Ausschaltung der Schmerzwahrnehmung, Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns.

Analgetikum Schmerzmittel; Substanz, welche das Schmerzempfinden unterdrückt; analgetisch: Analkarzinom Krebs im Bereich des Darmausgangs Afters ; entsteht aus Plattenepithel; nicht mit Darmkrebs zu verwechseln. Erinnerung; Erhebung der Krankheitsvorgeschichte: Anästhesie Zustand der Betäubung, völlige Unempfindlichkeit gegenüber Schmerzen, Temperatur und Berührung; gezielt herbeigeführt, um Schmerzfreiheit bei Untersuchungen und Behandlungen zu erreichen; Anwendung örtlich oder systemisch, also den gesamten Körper betreffend,als Narkose, mehr dazu hier.

Anatomie Lehre vom Bau des Körpers. Androgene männliche Geschlechtshormone, v. Anorexie ausgeprägte Appetitlosigkeit, häufig bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen, mehr dazu hier.

Ansprechrate prozentualer Anteil einer Gruppe von Patienten mit vergleichbarer Krankheitssituation, bei denen durch eine bestimmte Behandlung die Krankheitszeichen teilweise oder gänzlich zurückgehen; in der Krebsmedizin meist für die Rate an Tumorrückbildungen Remission durch eine bestimmte Therapie gebraucht; Ansprechen ist nicht gleichbedeutend mit Heilung. Antagonist Stoff, der einer anderen Substanz, dem Agonisten, entgegenwirkt oder deren Wirkung umkehrt.

Anthrazykline Klasse von Zytostatika, mehr dazu hier. Antiandrogene Medikamente, die die Wirkung männlicher Geschlechtshormone, v. Antibiotikum Medikament gegen bakterielle Infektionen. Antiemetikum Medikamente gegen Übelkeit und Brechreiz, Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns, mehr dazu hier. Antigen Merkmal oder Struktur, die vom Immunsystem als "fremd" erkannt wird. Antihistaminikum Medikament zur Behandlung von allergischen Reaktionen.

Antihormontherapie medikamentöse Unterdrückung der Wirkung oder der Bildung von körpereigenen Hormonen; Anwendung zur Behandlung von bösartigen Tumoren, deren Zellen durch Hormone v. Geschlechtshormone zu Teilung und Vermehrung angeregt werden; siehe auch Antiandrogene, Antiöstrogenemehr dazu hier. Antikonvulsivum Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen, teilweise auch bei Nervenschmerzen wirksam. Antimetabolit Medikament, das Stoffwechselvorgänge hemmt, in der Krebsmedizin werden Antimetabolite als Zytostatikum eingesetzt.

Antimykotikum Medikamente zum Bekämpfen von Pilzinfektionen. Antiöstrogene Medikamente, die die Wirkung von weiblichen Geschlechtshormonender Östrogene, blockieren, mehr dazu hier. Antiphlogistikum Arzneimittel mit entzündungshemmender Wirkung. Antitussivum Arzneimittel mit Wirkung gegen Hustenreiz. Anus praeter künstlicher Darmausgang in der Bauchwand, dauerhaft erforderlich nach Entfernung des Enddarms; die heute gebräuchliche Bezeichnung ist Kolostoma. Apherese Technik zum Filtern und Trennen von Villingen-Schwenningen Varison. Apoptose programmierter Zelltod; natürlicher Vorgang im Zellstoffwechsel: Apudom früher gebräuchliche Bezeichnung für neuroendokrine Tumoren.

ASS Acetylsalicylsäure, "Aspirin", wird als möglicher Schutz vor einigen Krebsarten diskutiert, zur allgemeinen Anwendung aber wegen der Nebenwirkungen nicht empfohlen. Asthenie Schwäche, Kraftlosigkeit, mehr dazu hier. Astrozytom Gehirntumor, der von den Stützzellen im zentralen Nervensystem ausgeht; zählt zu den Gliomen, mehr dazu hier. Aszites Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle, verursacht u.

Aszitespunktion Entnahme von Flüssigkeit aus der Bauchhöhle mithilfe einer Kanüle, auch Aszitesdrainage oder Parazentese genannt, mehr dazu hier. Atelektase zusammengefallener und nicht belüfteter Teil der Lunge, der nicht für die Atmung zur Verfügung steht.

Ausschlusskriterien im Prüfplan für eine klinische Studie festgelegte Kriterien hinsichtlich Krankheitssituation und Vorbehandlung, die eine Aufnahme in die betreffende Studie verhindern; ergeben sich aus der Fragestellung der Studie und den Wirkungen und Nebenwirkungen der Behandlung; diese Kriterien dienen dazu, dass die Patienten in der Studie vergleichbar und die Ergebnisse für die jeweilige Fragestellung aussagekräftig sind. Übertragung von körpereigenen Zellen oder Geweben. BCG; abgeschwächte Form des Tuberkuloseerregers; in der Krebsmedizin zur Immuntherapie von oberflächlichem Harnblasenkrebs eingesetzt; wird direkt in die Blase gegeben und löst dort eine Immunreaktion aus, mehr dazu hier.

Barrett-Ösophagus Umwandlung der Schleimhaut der Speiseröhre bei anhaltendem Rückfluss von Magensaft aus dem Magen; erhöht langfristig das Risiko der Entstehung von Krebs, mehr dazu hier. Basaliom Basalzellkarzinom, mehr dazu hier. Basalmembran Grenzschicht zwischen Oberflächen oder Hohlräume bedeckenden Zellen Oberflächenepithel und Bindegewebe bzw.

Bauchwassersucht Aszites, mehr dazu hier. Beckenkammbiopsie Entnahme einer Probe aus dem roten, blutbildenden Knochenmark im Beckenknochen mit einer Hohlnadel, die nach örtlicher Betäubung am hinteren oberen Rand des Beckenknochens Beckenkamm eingestochen wird Knochenmarkpunktion. Bestrahlungsplanung Festlegung des Zielgebiets und der benötigten Dosis für eine Strahlentherapie mittels Berechnung und Simulation am Computer, mehr dazu hier.

BET brusterhaltende Therapie, mehr dazu hier. BfR Bundesinstitut für Risikobewertung. BfS Bundesamt für Strahlenschutz. Bias systematischer Fehler, zum Beispiel in Studien zur Krebsforschung. Als Bias wird eine Verzerrung der tatsächlichen Ergebnisse durch einen übersehenen oder nicht ausreichend berücksichtigten Einflussfaktor bezeichnet. Dadurch wird zum Beispiel die wahre Wirkung eines Risikofaktors oder einer Behandlung über- oder unterschätzt, mehr dazu hier.

Bilirubin Gallenfarbstoff, der als Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin entsteht; stärkere Erhöhung des Blutspiegels führt durch Ablagerung in der Haut zu Gelbsucht Ikterusals Warnsignal für Leberschäden. Biomarker Oberbegriff für Laborwerte oder andere messbare Merkmale, die mit einer Tumorerkrankung in Verbindung stehen und deren Bestimmung zusätzliche Informationen zur Krankheitssituation, zum wahrscheinlichen Verlauf oder Pflanzenöl von Krampfadern Wirksamkeit von Behandlungen gibt; siehe auch Tumormarker, mehr dazu hier.

Biopsie Entnahme einer Gewebeprobe zu diagnostischen Zwecken, zum Beispiel mit einer Kanüle Nadelbiopsie, Stanzbiopsie oder mit einer kleinen Zange Knipsbiopsiemehr dazu hier. Diphosphonate; Medikamente, die den Knochenabbau hemmen; werden in der Krebsmedizin zur Behandlung von knochenauflösenden Metastasen und auch zur Vorbeugung von behandlungsbedingtem Knochenabbau Osteoporose eingesetzt, mehr dazu hier.

Blasten unreife, nicht voll funktionsfähige Zellen. Blut-Hirn-Schranke nur teilweise durchlässige Grenzschicht zwischen Blutkreislauf und Hirngewebe; Schutzbarriere, die schädliche Stoffe von den Nervenzellen abhält.

BKS; Geschwindigkeit, mit der in einem senkrechten Röhrchen die Blutzellen nach unten absinken; Labortest; eine erhöhte Senkungsgeschwindigkeit weist auf entzündliche Vorgänge im Körper hin. Blutplasma flüssiger Anteil des Blutes Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns Abtrennung der Blutzellen.

Thrombozyten; scheibenförmige, kernlose Blutbestandteile; spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung, Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns. Blutstammzellen "Urzellen" der Blutbildung im Knochenmark; können sich selbst durch Teilung erneuern und in alle Blutzellarten ausreifen, mehr dazu hier.

Blutstammzelltransplantation Übertragung von Blutstammzellen als Knochenmarkersatz; Behandlungsmethode nach hochdosierter Chemotherapie, die das blutbildende Knochenmark komplett zerstört hat; als Patient erhält man eine Infusion mit Blutstammzellen; diese siedeln sich im Knochenmark an und setzen die Blutbildung wieder in Gang; die Stammzellen können vor der Chemotherapie aus dem Blut des Patienten selbst autolog oder von einem gewebsverträglichen Spender allogen entnommen werden; hat die Knochenmarktransplantation weitgehend abgelöst, mehr dazu hier.

B-Lymphozyten Untergruppe der Lymphozyten; können nach dem Kontakt mit einem Antigen zu Plasmazellen ausreifen, die speziell gegen dieses Antigen gerichtete Antikörper bilden, mehr dazu hier. Schuss; in der Medizin intravenöse Verabreichung einer bestimmten Medikamentendosis innerhalb kurzer Zeit statt über längere Zeitum rasche Wirkung zu erzielen. Brachytherapie Kurzdistanz-Strahlentherapie; Bestrahlung, bei der die Strahlenquelle ganz nah an den Tumor herangebracht wird; die Brachytherapie kann mit Afterloading oder durch dauerhaftes Einbringen von Strahlenquellen Seeds in den Tumor erfolgen, mehr dazu hier.

Bronchialkarzinom Verletzung von Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns von den Bronchien ausgehender bösartiger Tumor, mehr dazu hier. Bronchoskopie Spiegelung der tiefen Atemwege; Patienten wird dafür ein flexibler Schlauch Endoskop über Mund, Kehlkopf und Luftröhre eingeführt; dabei lassen sich auch Gewebeproben entnehmen, mehr dazu hier.

B-Symptomatik Begleitsymptome bei manchen bösartigen Erkrankungen: BTM in der Medizin Abkürzung für Betäubungsmittel, deren Anwendung besonderen gesetzlichen Vorschriften unterliegt; auch bestimmte Medikamente zur Schmerzbehandlung Opioide fallen unter diese Regelung.


Das Herz und sein Kreislaufsystem

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